Ergebnisse Strandbadumfrage

Das Strandbad Zug soll in naher Zukunft um die sogenannte Oeschwiese erweitert werden. Für die detaillierte Planung wurde die Bevölkerung in der Badesaison 2020 um Mitwirkung gebeten. Das Interesse war hoch: Weit über 900 Personen äusserten sich dazu, was ihnen im Strandbad wichtig ist und wie es sich in Zukunft präsentieren soll.

Die Hauptanliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich klar herauskristallisiert. Mehrfach lobend erwähnt wird die südliche Ambiance und die schöne Aussicht auf See und Berge. Die Einstellung zum Sonnenbaden hat sich in der Gesellschaft fundamental geändert, dies kommt zum Ausdruck beim Wunsch nach viel Schatten. Man wünscht sich, dass die Oeschwiese parkartig gestaltet wird. Für das leichtere Einsteigen ins Wasser wird ein Sandstrand gewünscht. Aber dem Ort kommt auch eine Ausgehfunktion zu: Man wünscht sich längere Öffnungszeiten sowie Events am Abend und ein innovatives Gastroangebot mit frischen Produkten. Eine Trennung von belebtem Bereich und Ruhebereich wird vielfach angesprochen, auch dies zeigt die Vielfalt der Nutzergruppen. Der Hygiene wird eine grosse Bedeutung beigemessen, vor allem im Umkleide- und Sanitärbereich. Natürlich sollen auch die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen nicht zu kurz kommen. Man wünscht sich vielfältige Sport- und Spielmöglichkeiten. Nur von 2 % aller Befragten wird angemerkt, dass es zu wenig Parkplätze habe. Für die grosse Mehrheit von 98 % sind Parkplätze somit kein Thema. Ausserhalb der Badesaison soll das Gelände auch zugänglich sein, dafür sprachen sich 85 % der Interviewten aus. Viele wünschten sich zudem ein kleines kulinarisches Angebot in der kälteren Jahreszeit.

Die Teilnehmenden der Mitwirkung bilden die breite Nutzerstruktur des Strandbads ab: Neben Familien mit Kindern, sind es ebenso Paare, Einzelpersonen und kleine Gruppen, über alle Altersstufen hinweg, von Teenagern, Erwerbstätigen bis zu Seniorinnen und Senioren.