Vorheriger Vorschlag

Bildung

Kuturelles Interesse kann eigentlich nur durch die Eltern, Familie, durch Peergroups und in der Ausbildung geweckt werden. Den Schulen kommt deshalb hier eine besondere Bedeutung zug. Leider sind die Lehrer oft selber nicht Kulturinteressiert.

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Nächster Vorschlag

subventionierte Theaterprojekte an Schulen

Will man «alle» teilhaben lassen, muss erstens ein Programm für «alle» geschaffen werden, doch dann ist immer noch die Frage wie man diese «alle» erreicht.

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Teilhabe

Teilhabe der Bewohner*innen

Wie können alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zug dazu angeregt werden, aktiv am kulturellen Leben teilzunehmen?

1) Durch zielgerichtete und schlanke Kommunikation der bestehenden Veranstaltungen. Dies ist natürlich kein einfaches Unterfangen, da verschiedene Generationen ganz unterschiedliche Medien konsumieren. Ich denke jedoch, es besteht in Zug noch einiges an Potenzial, die Informationen zu bündeln, vor allem online. Mit dem Veranstaltungskalender von der IG Kultur Zug (www.kulturzug.ch) wurde ein solcher Versuch unternommen, meines Wissens funktioniert das jedoch nur mässig gut und zwar aus veschiedenen Gründen: a) zu wenig Leute wissen davon, b) es ist zu zeitaufwändig, selber Veranstaltungen im Kalender aufzuschalten, c) es ist generell zu wenig koordiniert und organisiert. Wurde jemals mit den verschiedenen Kulturplayern eine Bilanz darüber gezogen, und angeschaut, was weiter verbessert werden könnte? Gibt es irgendwelche Definitionen/Qualitätsprüfung, welche Veranstaltungen aufgeschaltet werden und welche nicht? Neben der IG Kultur gibt es weitere Institutionen, die einen Kalender mit Events/Kultur anbieten, wie z.B. die Stadt selbst sowie ZugTourismus. Kann dies nicht besser harmonisiert werden?
Die Kultursäulen (und die Möglichkeit, gratis A3-Plakate dafür abzugeben) sollten unbedingt beibehalten bleiben, auch weil die den Veranstaltungen in der Öffentlichkeit ein Gesicht geben.

2) durch einen niederschwelligeren Zugang (dazu habe ich mich in anderen Kommentaren bereits ausführlicher geäussert).

3) durch die Förderung transdisziplinärer und transkultureller Formate und Veranstaltungen (durch die Stadt und/oder durch Kulturschaffende selber). Wenn verschiedene Kulturdisziplinen und Milieus zusammenkommen, wird die Neugier und der Mut zu Neuem gefördert. Und so funktioniert praktische Vernetzung. Natürlich sind hier vor allem auch die Kulturschaffenden in der Pflicht: Lass uns mehr zusammenarbeiten! Lass uns darüber reden, wie man Veranstaltungen gestalten könnte, die über die Disziplinen hinweg gehen.

4) durch gezielte Anreize, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen (angelehnt z.B. an den ProZug-Gutschein). Hier gibt es eine riesige Palette an Möglichkeiten, die man zusammen diskutieren und definieren könnte.

Zudem, angelehnt an die Museumsnacht, und mal wieder etwas visionär:
Wieso nicht einen neuen Feiertag "Tag der Kultur" einführen? Durch den Tag ist "Tag der offenen Türe" bei sämtlichen Kulturinstitutionen und -betrieben, dazu gibt es im öffentlichen Raum und in den Kulturhäusern Veranstaltungen und Darbietungen. Dazu kann die Gastronomie eingebunden werden. Und wieso an diesem Tag nicht gleich die Innenstadt für Autos sperren?