Was macht die Stadt Zug?

Die Stadt Zug setzt sich dafür ein, die Attraktivität des Einkaufsstandorts Zug zu erhalten und verbessern, indem sie gute Rahmenbedingungen schafft. Dafür unterstützt und fördert sie den Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren, die zur Aufwertung des Standorts beitragen können. Dazu zählen unter anderem die Detailhändler selber, die Hauseigentümer, verschiedene Interessenverbände, die Mobilitätsanbieter sowie auch die Konsumentinnen und Konsumenten.

Um eine Strategie für die Zusammenarbeit der Akteure sowie Ziele und Massnahmen für die Aufwertung des Einkaufsstandort Zug zu formulieren, hat die Stadtentwicklung verschiedene Grundlagen erarbeitet. Bereits erschienen ist die Studie Wüest Partner vom März 2020: Link

Weiter wurden zwei Umfragen durchgeführt, eine bei Kundinnen und Kunden des Einkaufsstandorts Zug und eine beim Detailhandel selbst. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Sparten Detailhandel, Immobilienbewirtschaftung, Tourismus und Verwaltung haben an einer Informationsveranstaltung vom 1. Oktober 2020 Ergebnisse aus Untersuchungen zum Detailhandel in Zug diskutiert. Die Studien und Referate finden Sie hier: Link

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden nun Workshops unter der Moderation von Pro Zug und der Stadt Zug durchgeführt. Der Dachverband Pro Zug und die Stadt Zug laden deshalb ab Januar interessierte Vertreterinnen und Vertreter der genannten Branchen zur gemeinsamen Arbeit in thematischen Workshops ein.

In mehreren Sitzungen sollen Strategien, Projekte und Massnahmen ausgearbeitet werden. Beim Kick-Off Termin im Januar werden alle Arbeitsgruppen gemeinsam starten und die Themen für die Workshops überprüft und – wenn nötig – ergänzt. Anschliessend werden die Projekte in Gruppen weiterbearbeitet und wieder im Plenum diskutiert.

Wer in den Workshops mitarbeiten möchte, kann sich hier bis Ende November für die Teilnahme melden: Link

Voraussetzung ist ein direkter beruflicher oder privater Bezug zum Thema und – wenn immer möglich – Erfahrung und Wissen in einem der folgenden Themenbereiche:

-    Formen der Zusammenarbeit: Wie können die genannten Akteure im Detailhandel am besten miteinander etwas bewirken und welche Strukturen sind dazu nötig?
-    Digitalisierung nutzen (Digital Marketing, Onlineshopping)
-    Mietmodelle (Zwischennutzungen, Pop-Up Shops, Markthallen, Shop in Shop)
-    Regulatorien (Ladenöffnungszeiten, Bewilligungen, Tourismusregionen, Umschlagplätze etc.)
-    Öffentlicher Raum (Belebung, Bewilligungen, Nutzung, weitere)

Die definitive Zuteilung zu den Arbeitsgruppen erfolgt in der Kick-Off-Sitzung im Januar.